Krankheit als Weg I

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Körperliches Wohlbefinden und Gesundheit sehe ich persönlich mittlerweile als höchste Güter an. In der heutigen Zeit ist es gar kein so leichtes Unterfangen, sich gesund, energievoll und abwehrfähig zu fühlen und dies auch für längere Zeit zu bleiben. Gifte in Bekleidung oder in Pflegemitteln, Schadstoffe in der Umwelt, genmanipulierte Nahrung, unbewältigte Vergangenheit, angestaute Emotionen, lieblose zwischenmenschliche Beziehungen von denen wir uns zu wenig abgrenzen,  gesellschaftliche und familiäre Erwartungshaltungen, Schlafmangel, Stress, schädliche  Gewohnheiten sind nur einige Faktoren, die uns krank machen können.

Wie kann es sein, dass Menschen, die sich um die Entwicklung ihres medialen Potenzials bemühen dann doch häufig krank und geschwächt sind? Gerade sie müssten doch rechtzeitig vorgewarnt sein und die Zeichen des Körpers zu deuten wissen?

Erst einmal sind auch medial Begabte natürlich nur Menschen, die sich den gewöhnlichen Herausforderungen des Lebens stellen müssen und ihre persönlichen Lernaufgaben haben. Dazu gehört der Umgang mit den eigenen Ressourcen und die Erfahrung, wie es ist, in der eigenen Mitte zu sein und aus ihr heraus zu geraten.  Ohne diese beiden Pole ist Gesundheit gar nicht erlebbar. Menschen, die durch eine Krankheit dem Tode nahe standen und dann wieder gesund wurden berichten, wie sehr sie das Leben und ihren Körper nun lieben und achten.

Da ist zum anderen der Zusammenhang von Medialität, Sensitivität und einer damit oftmals einhergehenden mangelnden Abgrenzungsfähigkeit zu nennen. Medial zu sein bedeutet, mehr Information aufzunehmen und zu verarbeiten. Viel zu spüren und zu wissen kann den ein oder anderen Menschen leicht überfordern.

Eine bewusste Öffnung für mediale Information braucht also eine ebenso bewusste Abgrenzungsfähigkeit. Sich zu verschließen wird manches Mal gleich gesetzt mit Egoismus und Desinteresse. Ich würde hier aber eher von einem gesunden Egoismus sprechen… Ist unser energetisches Immunsystem geschwächt oder zu durchlässig, entsteht Krankheit und erreicht nicht selten die körperliche Ebene.

Dann ist sicherlich auch ein Punkt, dass hoch entwickelte Medialität nicht immer vor allem bewahrt. Es gehört zum Leidwesen der so genannten Inneren Stimme, dass sie oft genug überhört wird – auch von Medialen. Das kann in eine Krankheit münden, denn nur so sind manche Menschen bereit, sich mit sich zu beschäftigen und ihr Leben zum Positiven zu ändern. Und viele von ihnen sagen nach einer überstandenen Krankheit, dass sie genau diese für ihre Entwicklung gebraucht haben. Dass die Krankheit einen tieferen Sinn hatte; nachdem sie angenommen und verstanden wurde, konnte die Krankheit wieder gehen. Wohlbefinden und Heilung stellten sich ein.

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